Da war mehr drin

 - so lautet wohl das Fazit der Märkischen Löwen zum vergangenen 2. Spieltag der H-Liga 2019 vom letzten Sonntag. Austragungsort war diesmal die Traglufthalle in Strausberg, wo bei herrlichen 28°C nur ein  laues Lüftchen die geschundenen Spieler kühlte. Zumindest wenn man seine Spielpause draußen vor der Halle verbrachte war. In der Halle selbst herrschten spätestens ab 12.00 Uhr saunaähnliche Zustände, die den Spielern und Zuschauern alles abverlangten.

 

Für uns Löwen, die aus dem ersten Turnier bei den Spreewölfen mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 2:17 rausingen, sollte nun vor heimischer Kulisse die Aufholjagd beginnen. Los ging es gleich gegen die Spreewölfe. Es war ein hart umkämpftes Spiel, in dem es hin und her ging. Nachdem die Spreewölfe gegen Ende dann doch wieder in Führung gingen und es 2:3 aus unserer Sicht stand, warfen wir nochmal alles nach vorne. Es kam in den letzten Sekunden zu einem hektischen Knäuel vor dem Tor der Spreewölfe. Viele Schläger schlugen nach dem Ball, der mehrere Sekunden frei vor dem Tor lag und trotzdem nicht rein wollte. So blieb es beim 2:3.

Die Polarsterne waren der nächste Gegner. Die Potsdamer kündigten an, gegen uns alles in die Waagschale werfen zu wollen, hatten sie ihr erstes Spiel doch ebenfalls verloren. Der erste Gegentreffer war schon seltsam. Es sah zuerst so aus als hätte unser Torwart den Ball sicher, bevor er dann doch irgendwie ins Tor kullerte. Das zweite Gegentor war dann ein missglückter Rückpass, der blöderweise sein Ziel im eigenen Tor fand. So ging es munter weiter und auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer konnte das Endergebnis von 1:6 nur wenig beschönigen.

Gegen die Blizzards, sahen wir lange recht gut aus, obwohl wir dort auch schon hinten lagen. Als dann einer unserer Spieler wegen einer Knieverletzung ausfiel, war das Spiel gelaufen. Nur noch zu sechst in der Hitze der Halle und im Eifer des Gefechts schmolzen die Kräfte schneller als die Butter auf den Stullen. Endergebnis 1:5.

Also dann eben gegen Falkensee. Und prompt gingen wir nach kurzer Zeit in Führung. Da musste doch was gehen. Die erste Hälfe konnten wir noch mithalten, auch wenn Falkensee das Ergebnis schon drehte. In der zweiten Hälfte konnte sie ihre Führung dann noch weiter zum 1:5 Endergebnis ausbauen.

Das letzte Spiel gegen Rostock war dementsprechend unsere letzte Chance auf Punkte. Mit dem Herz in der Hand und dem Kopf durch Wand haben wir das dann allerdings leider auch versemmelt und diesmal sogar ohne eigenen Torerfolg. Endergebnis 0:2.

Als Fazit kann man sagen, da war mehr drin, aber irgendwie halt auch der Wurm. Immerhin 5:21 Tore, was wir, optimistisch wie wir sind, als glasklare Verbesserung werten und Spaß hat´s auch gemacht. Großen Dank an alle Spieler und die vielen Helfer ohne die der Turniertag nicht so reibungslos und gut geklappt hätte. Das nächste Turnier findet am 18.8. in Falkensee statt, wo wir uns schon auf fünf neue Chancen endlich Punkte zu holen freuen.

Auf den Punkt

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