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Auf den Punkt

Bonne année, ou...

...la fête près du Schlesisches Tor

Über die Existenz des Hockeygottes ist nicht viel bekannt, Gläubige könnten allerdings mit dem Europameistertitel für die Schweiz argumentieren und wir grüßen dem Anlass entsprechend auf französisch.

"Da wo die Hoffnung zu spät kommt und der U-Bahnhof stets überfüllt und ein freundliches Wort nie umsonst ist und ein guter Vorsatz nichts gilt. Da bin ich seit Jahren zu Hause, da war's wo ich dich verlor, da tobt jeden Abend aufs Neue, die Party am Schlesischen Tor". Vielleicht denken wir an Sven Regeners Song während wir uns gegenseitig viel Glück im neuen Jahr wünschen und besinnen uns darauf, dass wir ganz sicher zu den Glücklichen auf dieser Welt zählen, wenn wir die Möglichkeit haben uns über Skaterhockey Gedanken zu machen und diesen Sport, in welcher Form auch immer ausüben oder ihm anhängen. Vielen anderen bleibt heutzutage nur noch ein "Sterni", wie Regener es weiter beschreibt. Wenn wir nun Skaterhockey betreiben dürfen, sagt die Art und Weise wie wir es tun nicht auch viel über uns aus? Und wenn dem so ist, was sagt sie über uns aus?

Welche Message vermitteln wir, wenn uns ein Spieler, der in einer Saison in drei verschiedenen Farben dem schnöden Mammon folgt, von zwei wegen sinnlosen Unsportlichkeiten vor Sperren stehenden Akteueren begleitet, bei der Europameisterschaft vertritt? Was sagt es über uns aus, wenn Mannschaften aus Ligen verschwinden, weil kein Geld mehr fließt, oder ein einzelner Mann keine Lust mehr hat? Was sagt der aktuelle Umgang der Spieler mit den Schiedsrichtern, oder jeder der Schiedsrichter mit den Spielern über uns aus?

Die Redaktion der Berlin Buffalos wünscht allen Menschen viel Glück im neuen Jahr und uns allen, die wir schon so viel Glück haben, wünschen wir mehr Sinn für Gemeinschaft, Loyalität, Aufrichtigkeit, Idealismus und einen wundervollen Sport als Selbstzweck.

Je vous prie d'agréer mes salutations distinguées, wir sehen uns...